Nachhilfe-Hilfe

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- Wie finde ich die richtige Nachhilfe für mein Kind?
- Wie überprüfe ich die Qualifikation des Nachhilfe-Lehrers?
- Welche Zukunft hat die Nachhilfe-Branche?
u.v.m.

Nehmen nur dumme Kinder Nachhilfe?

NachhilfePosted by Katarina Koch Thu, October 26, 2017 12:46:38
"Ich habe meine Schulzeit ohne Nachhilfe bewältigt!" - "Wenn man Nachhilfe braucht, dann hat man nichts auf dem Gymnasium verloren!" - "Zu meiner Zeit..." - "Ich habe noch nie so eine dumme fünfte Klasse unterrichtet!" - "Sind die Noten für das Übertrittszeugnis mit Hilfe von Nachhilfe entstanden, wird diese Nachhilfe auch die weiteren Jahre – wahrscheinlich in mehreren Fächern – notwendig sein."

Solche und viele ähnliche Aussagen höre ich oft von verschiedenen Menschen und auch von Schülern, die sich manchmal ein bisschen schämen, dass sie Nachhilfe brauchen.

"Ich habe meine Schulzeit ohne Nachhilfe bewältigt!"

Ja, dieser Erwachsene ist sicher sehr klug und fleißig gewesen in seiner Schulzeit, er vergleicht sich mit den heutigen Kindern und sieht sich in einem so guten Licht. Irgendwie süß.
Ich habe meine Schulzeit auch ohne Nachhilfe bewältigt. Es war aber die Zeit von 1999-2006, an einem Nürnberger Gymnasium in der Südstadt. Jetzt würde ich die Schulzeit nicht mehr ohne Nachhilfe bewältigen, weil die Schule sich verändert hat und - Überraschung! - auch die Zeit.


"Wenn man Nachhilfe braucht, dann hat man nichts auf dem Gymnasium verloren!"

Etwa 70 Prozent der Kinder, die den gymnasialen Abschluss machen, haben nach Ansicht der Lehrer nichts auf dem Gymnasium verloren. Trotzdem sind sie dort und wollen dort bleiben, weil sie mit einem Abitur die besten Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben. Die Nachhilfelehrer erniedrigen ihre Schüler wenigstens nicht mit solchen Aussagen, sondern respektieren ihre Wünsche.

"Zu meiner Zeit..."

Ja, früher war alles besser. Die Jugend von heute ist verdorben und verloren, die Jugend wird die Menschheit zu Grunde richten.
Das haben schon Zeitgenossen von Sokrates gesagt. Eine brandneue Idee.


"Ich habe noch nie so eine dumme fünfte Klasse unterrichtet!"

Vielleicht erkennen Sie nur die andersartige Intelligenz der neuen Generation nicht? Sollte es Sie nicht stutzig machen, Herr Kollege, dass Sie 25 bis 30 junge Menschen als "dumm" bezeichnen, ohne mit der Wimper zu zucken?

"Sind die Noten für das Übertrittszeugnis mit Hilfe von Nachhilfe entstanden, wird diese Nachhilfe auch die weiteren Jahre – wahrscheinlich in mehreren Fächern – notwendig sein."
Erstens stimmt es sachlich nicht. Viele Kinder brauchen die Nachhilfe nur für den Übertritt und dann nicht mehr.

Zweitens:
Ja ne, eine Katastrophe! Eltern aus einfacheren Verhältnissen, die beide selbst keine Akademiker sind, leisten sich einen akademisch ausgebildeten Privatlehrer, der die Lücken ihres Kindes schließt. Das ist Betrug! Das Kind muss alles selbst schaffen! (Selbstständig in der vierten Klasse!)
Ich selbst bin natürlich besser als die Nicht-Akademiker, leiste quasi Nachhilfe umsonst, und kann meinem Kind auch alles beibringen, aber die Kinder der Nicht-Akademiker sollen gefälligst nicht betrügen, keinen Nachhilfelehrer bekommen und auf dem Niveau bleiben, wo ihre Eltern waren. Nichts sozialer Aufstieg!


Liebe sozial starke Eltern, bitte denken Sie daran, wenn Sie solche Sprüche anbringen, dass Sie Ihre eigenen Kinder von klein auf bilden, dass Sie ihnen vorlesen, dass Sie mit ihnen fördernde Spiele spielen, dass Sie Ihren Kindern Ihre Bildung weitergeben. Sie erschaffen die Umgebung, in der Ihr Kind gefördert wird, nicht Ihr Kind selbst.
Deshalb braucht Ihr Kind auch keine Nachhilfe, um an ein Gymnasium überzutreten, und nicht deswegen, weil Ihr Kind begabter ist als ein Arbeiterkind. Es gibt aber viele Kinder, die in Arbeiterfamilien aufwachsen, deren Eltern nicht lesen und viele Dinge nicht wissen. Diese Kinder haben es aber auch verdient, auf ein Gymnasium zu gehen, wenn sie es bei entsprechender Förderung schaffen. Und sie haben es verdient, solche herabsetzenden Sprüche nicht zu hören. Es sind Kinder, die etwas lernen wollen.

Der letzte Spruch ist im Übrigen ein Zitat aus der Präsentation eines Nürnberger Gymnasiums, die auf dem Vorstellungsabend des Gymnasium gezeigt wird. Dieses Gymnasium hat vor zwei Jahren nur sehr geringe Anmeldezahlen im stadtweiten Vergleich vorweisen können. Warum wohl?! Vielleicht sollte diese Schule selbst ein bisschen Nachhilfeunterricht nehmen, was den Umgang mit Kunden angeht. Denn eine Schule ist ein Dienstleister, der vom Staat finanziert wird. Nichtsdestotrotz - nur ein Dienstleister.

So viel zu unserer verkommenen Jugend.




















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Was muss Lateinnachhilfe leisten? - Teil 1

NachhilfePosted by Katarina Koch Sat, September 09, 2017 08:39:50
Wie jede Art von Nachhilfe, muss die Lateinnachhilfe
1. die intrinsische Motivation des Schülers steigern
2. dem Schüler zu besseren Noten verhelfen

Spracherwerbsphase
Das Ziel der Lateinnachhilfe in der Spracherwerbsphase, den ersten drei Lernjahren, ist es, dem Schüler bei dem Erwerb der Grundlagen zu helfen, diese Grundlagen immer wieder zu festigen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu wiederholen.

Zum Grundwissen gehören fundamentale Kenntnisse der Wortbildungslehre (Deklinationen, Konjugationen u.s.w.), die Stammformen der Verben, besondere grammatikalische Phänomene und die Vokabeln.
Der Nachhilfelehrer muss dabei auf unentbehrliches Wissen hinweisen und mit Nachdruck zum Lernen auffordern. Schüler verstehen manchmal nicht, wie wichtig das eine oder das andere Kapitel der Grammatik ist, weil sie das Gesamtbild nicht sehen. Der Schullehrer kann auch nicht jede Stunde betonen, dass man lernen muss. Der Nachhilfelehrer muss den Schüler immer wieder streng, manchmal böse, ermahnen. Wenn in der Lateinnachhilfe keine gemeinsam im Chor wiederholten Formen zu hören sind, läuft sie schlecht. Wenn nicht regelmäßig Übungen zu grammatikalischen Phänomenen gemacht werden, läuft sie schlecht. Wenn die Lehrkraft nicht darauf hinweist, dass Vokabellücken da sind und wo sie liegen, läuft die Nachhilfe schlecht.
Der Nachhilfelehrer kann und muss außerdem zahlreiche Hinweise zur Formenähnlichkeit oder sogar Gleichheit geben und auf diese Weise dem Schüler unnötiges Lernen ersparen.

Bereits in der Spracherwerbsphase müssen Grundlagen im Bereich des Sachwissens gelegt werden. Die römische Geschichte, Kultur und Mythologie gehören zum Wissen, das immer wieder abgefragt wird. Es erleichtert den Schülern auch das Übersetzen, wenn sie diese Kenntnisse haben und anwenden können.

Wie vermittelt es der Nachhilfelehrer?

Den Schwerpunkt des Unterrichts bilden also inhaltlich passende Texte. Diese müssen nicht nur vokabeltechnisch und grammatikalisch geeignet sein, sondern auch Sachwissen vermitteln, um keine Zeit zu verlieren. Ausgehend von dem Übersetzungstext bespricht der Lehrer die Mythen und die römische Geschichte sowie die anfallende Grammatik.

Es gibt, meiner Ansicht nach, kein anderes Fach, wo der Einsatz moderner Medien so wichtig ist, wie in Latein.
Der heutige Schüler hält das Fach für "unnötig", die Sprache an sich für "tot" und die Leute, die sich damit beschäftigen und es mögen, für "irgendwie strange".

Abgesehen davon, dass die Schüler, was die Berurteilung des Fachs angeht, in jedem Punkt recht haben, ist das Fach auch noch besonders schwer und fordernd. Das Gesamtpaket ist für ein normales Kind eher abschreckend.

Daher ist es um so wichtiger, dass der Lehrer im Unterricht mit modernen Hilfsmitteln arbeitet. Die Technik bietet genug Möglichkeiten. Auf einem leichten und günstigen Tablet kann man tolle Kurzfilme zur römischen Geschichte und Mythologie zeigen. Ein Smartphone kann man als Player benutzen und lateinische Stammformen-Raps oder kleine Hörspiele vorspielen. Zum Lernen der Vokabeln gibt es tolle Apps.

Dann hat der Schüler nicht das Gefühl, dass dieser Unterricht auch vor hundert Jahren genauso hätte stattfinden können. Jede Epoche sieht die antike Kultur anders und vermittelt sie auch anders. Wir leben in einem hochtechnisierten Zeitalter; das darf man nicht vergessen, wenn man die Jugend erreichen will.

Weitere unterhaltsame Details wie kleine Bilder, die mythologische Gestalten visualisieren und als Gedächtnisstütze dienen, oder Grammatik-Puzzles geben dem Schüler etwas, worauf er sich jede Lateinstunde freuen kann. So steigt auch die intrinsische Motivation.

Prüfen Sie bei "Ihrem Nachhilfelehrer" ob er sich bemüht, Latein spannend und aktuell zu vermitteln. Fragen Sie nicht nur nach der Übersetzung, sondern auch nach Grammatikübungen. Gibt es kleine Spiele im Unterricht? Erinnert sich der Schüler nun an viele mythologische Gestalten?

"Langweilig" ist das Schlimmste, was sie von Ihrem Kind in Bezug auf Lateinnachhilfe hören können.



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Warum ist Gruppenunterricht so beliebt?

NachhilfePosted by Katarina Koch Thu, August 17, 2017 11:12:48

Gruppenunterricht ist die Art und Weise, wie Nachhilfe-Institute, die Kinder in den eigenen Räumlichkeiten empfangen, ihren Gewinn steigern können. Deswegen haben auch lange Zeit Marktführer, große Ketten, in diesem Bereich große Gewinne erwirtschaftet: mit Gruppenunterricht.

In der Nachhilfe-Branche spricht man von den sogenannten fachhomogenen und altershomogenen Gruppen.
Fachhomogen heißt, dass in der Gruppe Kinder aus unterschiedlichen Klassen sitzen und im gleichen Fach unterrichtet werden;
altershomogen heißt, dass in die Gruppe Kinder aus der gleichen Jahrgangsstufe aufgenommen werden; Bedarf besteht bei diesen Nachhilfeschülern aber in verschiedenen Fächern.

Nehmen wir an, ein Institut hat eine fachhomogene Gruppe mit vier Kindern im Fach Deutsch zusammengestellt. Jedes dieser Kinder zahlt pro 90 Minuten Gruppenunterricht 100 Euro im Monat. Das sieht auf den ersten Blick nach einem guten Geschäft für die Eltern aus; für Einzelnachhilfe zahlen Sie den doppelten Preis. Das Institut erhält also 400 Euro im Monat von den vier betroffenen Familien. Der Lehrer bekommt aber genauso viel, wie er für eine Einzelstunde bekommen würde, ergo, die marktüblichen 11,50 pro 45 Minuten. Für vier Doppelstunden sind es also 92 Euro im Monat. Dem Institut bleiben an Umsatz nach Abzug der Personalkosten für den Lehrer satte 308 Euro.
Was bekommen aber diese Kinder für eine Leistung? smiley Ich habe solche Gruppen als Studentin jahrelang unterrichtet. Bei vier Kindern in der Gruppe müssen Sie damit rechnen, dass eine dynamische Lehrkraft pro Kind maximal 30 Minuten aufwenden wird. Das Kind wird in der restlichen Stunde allein arbeiten. Letztendlich zahlen Sie pro 30 Minuten Arbeit mit Ihrem Kind 25 Euro pro Sitzung. Das ist kein gutes Ergebnis und es kommt kaum zu Verbesserungen, insbesondere im Fach Deutsch. In diesem Fall ist es scheinbar billiger, Gruppenunterricht zu nehmen, aber nicht günstiger.


Marktführer entscheiden sich in der Regel für das eine oder das andere Konzept und verfechten deren Effizienz und Qualität mit einer geradezu kriegerischen Vehemenz. Das ist auch verständlich, denn davon hängt ihre Gewinnrate ab. Warum bildet man denn keine "Fachgruppen"? Weil nicht genug Schüler da sind. Außerdem müsste man ja warten, bis genug zusammenkommen. Warum ist Einzelnachhilfe nicht wirklich interessant für die Marktführer? Weil sie damit viel weniger erwirtschaften. Es sind in erster Linie organisatorische Beschränkungen und betriebswirtschaftliche Überlegungen, die diese Konzepte interessant machen.
Es sind keine didaktischen oder pädagogischen Gründe. Das sollte Sie, als Elternteil, stutzig machen.


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Wofür zahlen Sie, wenn Sie Nachhilfestunden bezahlen?

NachhilfePosted by Katarina Koch Thu, August 17, 2017 10:14:56

Wenn Sie Nachhilfe für Ihr Kind nehmen, zahlen Sie, je nach Anbieter und der Art des Unterrichts ganz unterschiedliche Preise. Oftmals habe ich gehört, dass man „das auch billiger haben kann“. Ja, das stimmt, jede Dienstleistung kann man billiger haben, die große Frage ist, ob es dann auch günstiger ist, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Um das abzuschätzen, sollte man verstehen, wofür man eigentlich zahlt. Das wird man Ihnen in einem Nachhilfe-Studio so einfach nicht verraten, denn da ist man in erster Linie daran interessiert, Sie als Kunden zu gewinnen. Lassen Sie uns anschauen, wohin das Geld fließt.

Zuerst müssen wir die Nachhilfeanbieter grob in private und institutionelle unterteilen.

Private Nachhilfeanbieter sind Studenten oder Schüler oder pensionierte Lehrer, die für „etwas (Taschen)Geld“ ein paar Stunden geben. Das Geld, das der Student oder Schüler oder Rentner einnimmt, fließt in seine Tasche.

Bei institutionellen Anbietern muss man nochmals eine Unterscheidung treffen zwischen denjenigen Instituten, die Lehrer zu Ihnen nach Hause schicken und denjenigen, zu denen der Schüler selbst hingeht.

Im ersten Fall sieht es meistens so aus: von dem Geld, das Sie bezahlen, bekommt der Lehrer weniger als die Hälfte, also etwa 46,5%. Den Rest bekommt das Institut. Nehmen wir an, Sie zahlen den marktüblichen Preis von 25 Euro pro 45 Minuten und haben einen Vertrag, nach dem Sie im Monat 4 Doppelstunden nehmen. Dafür zahlen Sie 200 Euro. Davon bekommt der Lehrer 92 Euro. 108 Euro bekommt das Institut. Was der Lehrer leistet, sehen Sie ja, er kommt zu Ihnen nach Hause. Was hat dieses Institut geleistet, um 53,5% des Umsatzes zu kassieren? Räume muss das Institut nicht zur Verfügung stellen, denn das machen ja Sie als Kunde. Den Weg des Lehrers bezahlt das Institut nicht, denn das macht der Lehrer selbst. Kopiermöglichkeit für Lehrer gibt es in solchen Instituten nicht und Arbeitsmaterialien werden auch nicht bereitgestellt. Das Institut übernimmt in der Regel folgende Aufgaben: Es vermittelt einen Schüler an einen Lehrer und es erledigt die Organisation, die regelmäßige Abbuchung und die Suche nach Ersatz bei Ausfall der Lehrkraft. Die Organisation der Termine, Absprachen, die Arbeit mit dem Schüler erledigt die Lehrkraft; auch das Unterrichtsmaterial stellt der Lehrer zur Verfügung. Letztendlich ist es reine Vermittlungsarbeit, die das Institut leistet, nicht mehr. Dafür kassiert es im Schnitt 53,5% des Umsatzes.

Im zweiten Fall, wenn Sie das Kind in ein Institut zu einem Lehrer schicken, sieht es etwas anders aus. Das Institut stellt Räumlichkeiten zur Verfügung, die beheizt und geputzt werden müssen sowie eine Organisationskraft, die den Betrieb am Laufen hält. Allein diese Kosten fallen bereits bei der betriebswirtschaftlichen Kalkulation an. Des Weiteren bietet diese Art der Nachhilfe-Institute Kopiermöglichkeiten für Lehrer an, Unterrichtsmaterialien, Tafeln, Anschauungsmaterial, Karten und was sonst noch dem Schulteam so einfällt. All das muss bezahlt und in Stand gehalten werden. Der marktübliche Preis ist auch hier 25 Euro pro 45 Minuten im Einzelunterricht, und auch hier bekommt der Lehrer im besten Fall 50%. Allerdings leistet hier die Organisationskraft die Terminabsprachen und der Lehrer muss nur zum Institut fahren. Man merkt, dass sich dieses Modell für den Betreiber nicht rentiert, da das Institut viel Arbeit leisten muss und viele Ausgaben tätigt für die 50%, die es je Einzelstunde bekommt.

Das ist auch der Grund für den Gruppenunterricht, der immer noch recht beliebt bei den Instituten ist. Der Gruppenunterricht, egal welcher Art, ist die einzige Möglichkeit ein Nachhilfeinstitut, das Kinder empfängt, rentabel zu machen. In welchen Fällen Gruppenunterricht auch für den Schüler effizient ist, werde ich ausführlich in nächster Zeit erläutern. Erst mal sollten Sie als Elternteil wissen, dass ein Nachhilfe-Institut zweiter Art grundsätzlich sehr am Gruppenunterricht interessiert ist. Wenn man also versucht, Ihnen Gruppenunterricht in Mathematik für die 7. Klasse des Gymnasium in einer Gruppe von drei Schülern zu verkaufen, wird es für Sie zwar billiger, aber nicht unbedingt günstiger.

Fazit:

Einem Nachhilfe-Institut, das Lehrer zu Ihnen nach Hause schickt, zahlen Sie im Wesentlichen für die Vermittlung des Lehrers und die Abwicklung der Bezahlung. Der Lehrer, der die meiste Arbeit leistet, sieht weniger als die Hälfte des Geldes.

Einem Nachhilfe-Institut, zu dem Sie Ihr Kind hinschicken, zahlen Sie für die Bereitstellung und Pflege der Räume, der Materialien, der Kopiermöglichkeit und des Büro-/Schulzubehörs. Der Lehrer erhält auch hier etwas weniger als die Hälfte des von Ihnen gezahlten Geldes, allerdings leistet er auch weniger Arbeit als im ersten Fall, da das Institut die Organisation seiner Termine übernimmt, Materialien beschafft und ihm einen Kopierer, Laminierer und oftmals Computer mit WiFi zur Verfügung stellt.



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